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IAMANEH Schweiz setzt sich ein für die Verbesserung und den Schutz der physischen, psychischen und sozialen Gesundheit von Frauen und Kindern in Ländern, die von Armut oder Krieg betroffen sind. MEHR |
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Erdbeben in HaitiErdbeben in Haiti: «Unsere Hilfe wird jetzt noch viel wichtiger als früher“ Spenden Sie für den Wiederaufbau in Haiti!IAMANEH Schweiz, PC 40-637178-8, Vermerk: Haiti
Bericht vom 2. Februar 2010Drei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti gilt es, die lokale Partnerorganisation CAFA wieder handlungsfähig zu machen. Durch einen direkten Geldtransfer konnte die Lohnfortzahlung sowie auch die finanzielle Unterstützung des Projekts sichergestellt werden. Obwohl einige der Projektmitarbeiter momentan ausserhalb von Port-au-Prince leben, trifft das Team sich nun wieder regelmässig, um Nothilfe- und Wiederaufbaumassnahmen zu planen. Die Projektmitarbeiter von CAFA bemühen sich zurzeit, die Strassenmädchen ausfindig zu machen. Einige der Strassenmädchen kommen selber beim Zentrum vorbei, auf der Suche nach dem, was vor dem Erdbeben für sie da war: Unterstützung, Essen und etwas Geborgenheit. Von einem Viertel der Strassenmädchen fehlt jedoch noch jede Spur. Zurzeit wird evaluiert, ob das Zentrum wieder benutzbar gemacht werden kann. Der von CAFA erstellte Aktionsplan sieht vor, den Hof des Zentrums von Schutt zu befreien, um den Zugang zu den Kücheneinrichtungen sicherzustellen, und Mahlzeiten für die Strassenmädchen und Anwohner zuzubereiten. Neben der Bereitstellung von Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser wird CAFA den Strassenmädchen Medizin, Verbandsmittel sowie Notunterkünfte bereitstellen und psychologische Betreuung für die Traumatisierten organisieren. Am 12. Januar um 16.43h Ortszeit hat ein schweres Erdbeben Haiti erschüttert. In der Hauptstadt Port-au-Prince wurden vom Erdbeben rund 70% aller Häuser zerstört. Mittlerweile wurden über 150'000 Toten geborgen, viele weitere liegen noch immer unter den Betontrümmern. Millionen von Menschen sind obdachlos und leben seit dem Erdbeben auf der Strasse oder in provisorischen Zeltstädten. Obdachlose Mädchen und Frauen sind in den letzten Tagen zunehmend Opfer von Gewaltangriffen und Vergewaltigungen geworden. Geschätzte 250.000 Obdachlose haben seit dem Erdbeben Port-au-Prince verlassen, um dem Chaos in der Hauptstadt zu entkommen und im besten Fall Unterschlupf bei Verwandten in der Provinz zu finden. Bericht vom 19. Januar 2010
"Es war für mich sehr schwer, die Menschen in ihrem Elend zurückzulassen. Nun muss der Wiederaufbau schnell konkret organisiert werden, unsere Hilfe wird jetzt noch wichtiger als früher", erklärte Maja Loncarevic, Projektverantwortliche für Haiti, nach ihrer Rückkehr. Als am Dienstagnachmittag in Haiti die Erde bebte, befand sich unsere Mitarbeiterin Maja Loncarevic in Port-au-Prince, wo IAMANEH Schweiz ein Zentrum für Strassenmädchen unterstützt. Erst am nächsten Abend haben wir erfahren, dass Maja lebt. Auch die lokalen Projektmitarbeiter des Strassenkinderprojekts sind unverletzt geblieben, einige von ihnen trauern jedoch um Angehörige und die meisten sind obdachlos geworden. Das von IAMANEH unterstützte Zentrum für Strassenmädchen in Port-au-Prince wurde bei dem Erdbeben schwer beschädigt. IAMANEH wird, sobald die Kommunikation mit der Partnerorganisation wieder möglich ist, eine Bestandsaufnahme vornehmen und den Wiederaufbau des Projekts planen. Das von IAMANEH unterstützte Projekt Centre d’Appui Familial (CAFA) in Port-au-Prince hat bisher Strassenmädchen und deren Kinder in ihrer Alltagsbewältigung und sozialen Re-Integration unterstützt und ihnen geholfen, eine sicherere und gesunde Existenz aufzubauen. IAMANEH plant, ihr Engagement in Haiti zu verstärken, beispielsweise durch die Arbeit mit traumatisierten Kindern. IAMANEH ist nicht in der direkten Nothilfe tätig, und vertraut auf die Katastrophenhilfe spezialisierter Organisationen. Für den langfristigen Wiederaufbau unseres Projekts bitten wir Sie jedoch um Spenden. IAMANEH Schweiz, PC: 40-637178-8, Vermerk: Haiti Links:Dienstagsclub SF1 vom 19.1.2010 10vor10 vom 18.1.2010: Haiti: Schweizer Augenzeugin erzählt BaZ vom 21.1.2010 (PDF, 700 KB) |
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