Projekte

Ihre Spende zählt

Postkonto 40-637178-8

online spenden

Eine gesunde Existenz für Strassenmädchen

Erdbeben in Haiti: «Unsere Hilfe wird jetzt noch viel wichtiger als früher“ Spenden Sie für den Wiederaufbau in Haiti! IAMANEH Schweiz, PC 40-637178-8, Vermerk: Haiti

Es gibt eine Zeitrechnung vor ... 

Seit 1996 unterstützt IAMANEH Schweiz ein Projekt im Bereich Beratung, Begleitung und Unterstützung von Strassenmädchen in Port-au-Prince. Auch schon vor dem verheerenden Erdbeben im Januar 2010 gab es in Haiti Tausende von Strassenkindern, da viele Familien aufgrund der politischen und sozialen Unruhen ihre Regionen verlassen hatten und sich in den Slums der Vorstädte niederliessen. Oft fehlt ihnen ein Einkommen, die Kinder verwahrlosen und müssen sich selbst durchschlagen. Besonders für Mädchen birgt das Leben auf der Strasse zusätzliche Gefahren: sexuelle Ausbeutung, HIV/Aids, Geschlechtskrankheiten, ungewollte Schwangerschaften und Mutterschaft in prekärsten Lebenslagen. Der Projektpartner von IAMANEH ist das Centre d’Appui Familial (CAFA), das Strassenmädchen und deren Kinder in ihrer Alltagsbewältigung und sozialen Reintegration unterstützt und ihnen dabei hilft, eine sicherere und gesunde Existenz aufzubauen.

... und eine nach dem 12. Januar 2010 

 Das Erdbeben in Haiti vom 12. Januar 2010 hat die Stadt Port-au-Prince zu einem grossen Teil verwüstet. Unsere Partnerorganisation CAFA wurde vom Erdbeben ebenfalls stark getroffen. Das Tageszentrum für Strassenmädchen im Zentrum der Stadt ist grösstenteils zerstört. Viele der MitarbeiterInnen haben ihre Häuser verloren und beklagen den Tod naher Verwandter und Freunde. Die erfahrenen Verluste, der tägliche Kampf ums Überleben sowie die durch das Beben verursachten Traumata belasten die MitarbeiterInnen schwer. Nach dem Erdbeben war es erste Priorität für IAMANEH Unterkunft, Essen und die medizinische Versorgung sicherzustellen. Im Februar konnte dann die Anlaufstelle in einem Provisorium wieder eröffnet werden. Dank der Gassenküche erhielten die Mädchen, Jugendliche und Kinder aus der Nachbarschaft eine tägliche Essensration.

In den ersten Monaten war es wichtig, für die Mitarbeitenden und die Kinder wieder eine Anlaufstelle zu haben. Gleichzeitig kooperierte CAFA mit einem Team von Jugendanimatoren. Einwärmen, spielen, Purzelbäume machen und Saltos versuchen, mit verschiedenen Gegenständen jonglieren, turnen, sich bewegen. Die Kinder üben gegenseitiges Vertrauen und Übernahme von Verantwortung. Sie lernen, mit anderen zu kommunizieren und dabei deren Gefühle und die eigenen zu berücksichtigen. Ziel des sozialen Zirkus ist, dass die Kinder für einen kurzen Augenblick ihrer Sorgen, Armut und Not für eine kurze Zeit entfliehen können. Er bringt Zuversicht, wo wenig Hoffnung herrscht. Im sozialen Zirkus erleben die Kinder ein Gemeinschaftsgefühl, sie gehören dazu. Mithilfe des sozialen Zirkus können die Kinder Selbstvertrauen und ihre Ausdauer stärken, sie besinnen sich auf Positives. Ein Lichtblick in ihrem harten Lebensalltag.

Ein verstärktes Engagement in Haiti

Künftig wollen wir auch die Zusammenarbeit mit dem sozialen Zirkusprojekt ausbauen. Eine mehrmonatige Tournee des Zirkusteams in Zeltlagern ist geplant. Ein weiteres Projekt betrifft eine mobile Klinik, die in den Zeltlagern medizinische Versorgung sowie Angebote zur Familienplanung und Mutter-Kinder Gesundheit bieten soll. Gemeinsam mit SOFALAM, einer Selbsthilfeorganisation von ehemaligen Strassenmädchen, planen wir in Zukunft, Aktionen für Strassenmädchen in Port-au-Prince zu entwickeln, denn ihre Lage hat sich seit dem Beben verschlimmert. Immer neue Mädchen suchen ein Auskommen auf der Strasse. Zudem soll das eingestürzte Zentrum in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz wieder aufgebaut und für die Zeit der Hurrikane eine provisorische Unterkunft errichtet werden. Ermöglicht werden diese Projekte in Zukunft mit Hilfe der Spenden, die wir für Haiti erhalten sowie durch die Glückskette.

Hintergrund zum Projekt für Strassenmädchen 

Viele Familien mussten aufgrund der politischen und sozialen Unruhen ihre Regionen verlassen und sich in den Slums der Vorstädte niederlassen. Oft fehlt ihnen ein Einkommen, die Kinder verwahrlosen und müssen sich selbst durchschlagen.

Besonders für Mädchen birgt das Leben auf der Strasse zusätzliche Gefahren: sexuelle Ausbeutung, HIV/Aids, Geschlechtskrankheiten, ungewollte Schwangerschaften und Mutterschaft in prekärsten Lebenslagen. Das Centre d’Appui Familial (CAFA) in Port-au-Prince unterstützt Strassenmädchen und deren Kinder in ihrer Alltagsbewältigung und sozialen Re-Integration und hilft ihnen, eine sicherere und gesunde Existenz aufzubauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt News
ZEWO