Bau eines Gesundheitszentrums
Obwohl N’Gomi, ein Stadtviertel von Bamako, auf rund 6'000 Einwohner angewachsen ist, gibt es kein Gesundheitszentrum. Geburten sind bisher unter prekären Bedingungen in einer provisorischen "maternité", wo es weder Strom, Wasser noch Medikamente gibt, durchgeführt worden.
Etwa 800 Frauen aus N’Gomi und verschiedenen umliegenden Dörfern gebären hier jährlich unter prekären Bedingungen. In der Nacht werden die Geburten mit Hilfe von Petroleumlampen und Fackeln durchgeführt. Bei Komplikationen werden die Frauen zu Fuss ins Spital „Point G“ gebracht.
2011 wird mit Unterstützung von IAMANEH ein neues Gesundheitszentrum in N'Gomi gebaut. Die lokale Partnerorganisation JIGI begleitet den Bau, die Ausstattung und den Betrieb des Gesundheitszentrums. Die notwendigen Vorarbeiten wie die Information und Organisation der Bevölkerung, die Ausbildung des Personals sowie die notwendige Information und Einholung von Genehmigungen bei den zuständigen Behörden liegen bei JIGI.
Der Bau des Gesundheitszentrum dauert etwa 4 Monate. Im ersten Betriebsjahr werden die Betriebskosten des Gesundheitszentrums durch IAMANEH finanziert, anschliessend werden Löhne und Betriebskosten durch die Einnahmen von Behandlungen sowie den Verkauf von Medikamenten gedeckt werden.


