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Fisteln rauben das Leben

Frauen, die eine schwere Geburt überleben, leiden häufig an Fisteln: Das Gewebe zwischen der Scheide und dem Enddarm oder der Blase ist zerrissen. Fisteln im Anal- oder Vaginalbereich sind nicht nur äussert unangenehm, sie führen auch dazu, dass die Betroffenen aufgrund ihrer Urin- und Fäkalinkontinenz von der Gemeinschaft ausgegrenzt werden.

Nur ein operativer Eingriff kann hier Hilfe leisten. Mit der Übernahme der Operations- und Verpflegungskosten für bedürftige Frauen hat das Projekt unter anderem zum Ziel, die Lebensbedingungen der Betroffenen zu verbessern und ihnen wieder Zukunftsperspektiven zu geben.  

Neben den kurativen Massnahmen zur Behebung der Fistel nimmt die Prävention eine bedeutende Stellung ein. Präventive Massnahmen umfassen Sensibilisierung in Form von Diskussionsrunden, Radiosendungen, Film- und Theatervorführungen, sowie die Weiterbildung von Geburtshelferinnen.

Die Reintegration der Frauen wird unter anderem durch die Gewährung von Kleinkrediten sowie einkommensschaffende Massnahmen unterstützt.

 

 

 

 

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