Kampf gegen Mangel- und Fehlernährung bei Frauen und Kindern
Armut, Mangel- und Unterernährung sind in Mali allgegenwärtig: 30 Prozent der Malier können sich nicht ausreichend mit Grundnahrungsmitteln versorgen, 40% der Kinder leiden an chronischer Mangelernährung, und rund 20% sind stark unterernährt.
Gemeinsam mit der Partnerorganisation GAD arbeitet IAMANEH mit der ländlichen Bevölkerung im Bezirk Kangaba an der Verbesserung der Ernährungssituation von Müttern und ihren Kindern.
Neben der Verteilung von Vitaminen, Eisen und Jod soll die Zubereitung ausgewogener Mahlzeiten dazu beitragen, die Ernährungssituation zu verbessern. In Form von Diskussionsrunden, Filmvorführungen, Radiosendungen und Theateraufführungen wird die Bevölkerung sensibilisiert und informiert. Begleitend dazu lernen die Frauen durch Kochführungen, wie sich eine ausgewogene Mahlzeit zusammensetzt und wie sie zubereitet wird.
Ein wichtiger Aspekt des Projektes ist die Förderung der Hausgärten und damit des Anbaus von Gemüse und Früchten sowohl für den Eigenkonsum wie auch den Verkauf auf dem lokalen Markt. Die Unterstützung der Frauengruppen ist wichtig; ebenso gewährt ihnen das Projekt Kleinkredite, um zusätzliche Einkommen zu generieren. Kleinkinder und Babys werden regelmässig gewogen und gemessen, damit mangelernährte Kinder schnellstmöglich erfasst und geeignete Massnahmen getroffen werden können. Die Projektmitarbeiterinnen begleiten die Mütter und sichern so die gesunde Entwicklung der Kinder.


