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Aufbau und Förderung von Kleinkrankenkassen durch Frauen

Der überwiegende Teil der senegalischen Bevölkerung bleibt mangels Krankenversicherung im Krankheitsfall sich selbst überlassen. Die Kosten einer Behandlung sind für arme Bevölkerungsgruppen meist unerschwinglich.

Die Kosten eines Behandlungsfalls führen leicht zum wirtschaftlichen Ruin einer ganzen Familie und entscheiden nicht selten über Leben und Tod des Betroffenen. Kleinkrankenkassen, die auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit beruhen, können hier Abhilfe schaffen: Sie stellen den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen sicher und senken auch die für Arme oftmals existenzbedrohenden Ausgaben für medizinische Leistungen, beispielsweise bei Cholera- und Malariainfektionen oder Durchfallerkrankungen. Viel Sensibilisierungsarbeit ist nötig, um die Bevölkerung mit den Prinzipien und Vorteilen von Krankenkassen vertraut zu machen.

In den beiden Vororten von Dakar, Pikine und Guédiawaye, hat unsere Partnerorganisation Intermondes den Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung von fünf Kleinkrankenkassen  unterstützt. Die Krankenkassen haben mittlerweile rund 7'500 Mitglieder. Die meisten der Versicherten sind in Frauengruppen organisierte Frauen und deren Kinder. 2008 wurde ein Dachverband der Krankenkassen ins Leben gerufen. Dieser soll bis zum Ende 2012 sämtliche Aufgaben der Krankenkassen sowie von Intermondes übernehmen. Intermondes begleitet den Dachverband sowie die Krankenkassen auf dem Weg in die Unabhängigkeit.

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Kleinkrankenkassen - die solidarische Gesundheitsvorsorge

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