Spendenzweck
Dort, wo es am nötigsten ist
Wo es am Nötigsten fehlt, ist jede Hilfe hoch willkommen. Schon ein kleiner Beitrag kann in einem Land des Südens Grosses bewirken. Partnerschaftliche und an der Basis orientierte Entwicklungszusammenarbeit garantiert, dass Spendengelder dorthin gelangen, wo sie am dringendsten benötigt und zugleich am wirksamsten eingesetzt werden.
Schwangerschaft und Geburt
Die Geburt eines Kindes ist für die meisten Frauen ein erfreuliches Ereignis. Schwangerschaft und Geburt sind jedoch vor allem in Entwicklungsländern mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Die Gesundheit der Frauen und Kinder kann aber bereits mit einfachen Massnahmen verbessert werden, etwa - durch eine professionelle Schwangerschaftsvorsorge - mit Informationen über Hygiene, Ernährung und Kleinkinderpflege - durch eine gynäkologische Betreuung - zu Dienstleistungen der Familienplanung.
Strassenkinder
Armut in der Familie ist oft der zentrale Grund dafür, dass Kinder auf der Strasse landen. In vielen Ländern tragen politische und soziale Unruhen zur Verarmung breiter Bevölkerungsschichten bei. Kinder, die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, werden am härtesten getroffen.
Ernährung
Mangelernährung bedeutet nicht, dass die Kinder nicht genügend essen, vielmehr nehmen die Kleinkinder zu wenig Vitamine, Fettsäuren und Mineralstoffe zu sich. Diese Kinder wachsen mit einem erheblichen Defizit auf. Sie sind anfälliger für Krankheiten und werden in ihrer Entwicklung schwer gestört. Es sind vor allem chronische Krankheiten wie Durchfall, die den Kindern die wichtigen Nährstoffe entziehen.
Krieg und Gewalt
Gewalt hat viele Formen: sexuelle Gewalt gegen Kinder und Frauen, ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, Krieg, gesundheitsschädigende Praktiken wie die weibliche Beschneidung. Die Folgen sind Entwürdigung, Traumatisierung, Hunger, Elend.
Bildung
In vielen Entwicklungsländern gibt es kaum ein funktionierendes Schulsystem. Die meisten Familien haben zudem kein Geld für Schulbücher und sind darauf angewiesen, dass die Kinder auf den Feldern helfen. Ohne Schulbildung bleibt den Kindern aber der Zutritt zu den meisten Berufen verwährt.
Verbesserte Gesundheitsversorgung
In den meisten Entwicklungsländern existiert kein Sozialversicherungssystem und auch Krankenkversicherungen sind nur punktuell vorhanden. Die Familien verschulden sich oft im Krankheitsfall oder lassen sich aus Geldmangel nicht behandeln. Krankenkassen zum Beispiel können eine nachhaltige Antwort auf diese Problematik bieten.
Westafrika
Zwischen der Sahara, dem Atlantik und den Kamerunbergen gelegen, umfasst Westafrika den westlichen Teil der Grosslandschaften Sahel und Sudan, suwie die Regenwälder Oberguineas. Das Klima ist tropisch-wechselfeucht mit unterschiedlich ausgeprägten Trocken- und Regenzeiten. Der Sahel ist spärlich bewachsen, Savannen wechseln sich ab mit Regenwald. Die Sahelstaaten gehören zu den ärmsten der Welt. Eine grosse Zahl Westafrikaner betreibt Subsistenzwirtschaft.
Als eine Subsistenzwirtschaft wird eine Wirtschaftsweise bezeichnet, die auf die Selbstversorgung und Erarbeitung des Lebensunterhaltes ausgerichtet ist. Zur Subsistenzwirtschaft zählen das Betreiben von Ackerbau und Viehzucht, aber auch komplexe Tauschbeziehungen mit Gütern und Dienstleistungen.
Unsere Projekte in Westafrika befinden sich in Mali, Burkina Faso, Senegal und Togo.
Westbalkan
Der Balkan oder die Balkanhalbinsel ist eine Halbinsel in Südosteuropa. Die Halbinsel mit ca. 560'000 km² Fläche (inklusive vorgelagerter Inseln) liegt zwischen dem Adriatischen und dem Schwarzen Meer. Nach Norden hin wird sie typischerweise durch die Save-Donau-Linie abgegrenzt. Politisch gliedert sich die Balkanhalbinsel demnach heute in die Länder Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Mazedonien, Kroatien, Rumänien, Serbien und Montenegro und den europäischen Teil der Türkei. In einigen Definitionen werden auch Moldawien, Slowenien und Ungarn dazugezählt.
Im Winter wird es im Innern des Balkans sehr kalt, hingegen im Sommer drückend heiss. An den Küsten herrscht durchgehend angenehmes Mittelmeerklima. Im Winter wird es dort kühl und im Sommer sehr heiss.
Die nach Osten hin offenen Küsten und die Durchgängigkeit des Nordens machen den Balkan seit jeher zu einer wichtigen Brücke zwischen Asien und Europa, aber auch immer wieder zum Schauplatz von Konflikten, Bürgerkriegen und ethnischen Unruhen.
Unsere Projekte im Westbalkan befinden sich in Bosnien-Herzegowina und Albanien.
Haiti
Haiti ist ein Staat, der den westlichen Teil der karibischen Insel Hispaniola ausmacht und an die Dominikanische Republik grenzt.
In der Kolonialzeit galt Haiti als eines der reichsten Länder der Karibik. Um die Anerkennung der Unabhängigkeit durch die ehemalige Kolonialmacht Frankreich zu erreichen, musste sich jedoch Haiti durch hohe Zahlungsverpflichtungen "freikaufen". Diese Zahlungen, die fast das ganze 19. Jahrhundert hindurch andauerten, überstiegen die Leistungskraft Haitis bei weitem. Zusammen mit politischer Instabilität und langjähriger Misswirtschaft führte dies dazu, dass sich Haiti zum Armenhaus Amerikas entwickelte.
Haiti gilt nach Einschätzung der "Süddeutschen Zeitung" mittlerweile neben Kongo, Somalia und Tschad als unregierbares Land. In der Hauptstadt Port-au-Prince herrscht der Ausnahmezustand. Entführungen, Schiessereien, Raubüberfälle und Drogenhandel sind an der Tagesordnung.
Unser Projekt in Haiti befindet sich in Port-au-Prince.


