Gesundheitsversorgung rettet Leben

Rund 580 von 100'000 Frauen sterben in Mali während der Schwangerschaft, Geburt oder im Wochenbett. Als Ursachen der hohen Müttersterblichkeit gelten vor allem die unbefriedigende Gesundheitsversorgung, die unzureichende Geburtshilfe sowie die mangelhafte Müttergesundheit im Allgemeinen.

In der ländlichen Gemeinde Kendé in der Region Mopti leben rund 8'450 Menschen. Diese haben einen erschwerten Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen, das nächste Gesundheitszentrum, in dem Kranke behandelt werden und Frauen entbinden können, ist rund 15 km entfernt. Die meisten Frauen in dieser Gemeinde bringen ihre Kinder deshalb zu Hause zur Welt, ohne medizinisch geschultes Personal. Eine Geburt mit Komplikationen, aber auch Krankheiten oder Unfälle, werden somit schnell lebensbedrohlich für Mutter und Kind.

Mit dem Bau und der Ausstattung eines neuen Gesundheitszentrums verfolgen wir zusammen mit der Partnerorganisation Ya-G-Tu das Ziel, die lokale Gesundheitsversorgung der ländlichen Bevölkerung, insbesondere die der Frauen und Kleinkinder, zu verbessern.

Das Zentrum besteht aus einem Geburtshaus, einer Krankenstation für die Erstversorgung sowie einer Apotheke. Dabei wird für den nachhaltigen Betrieb ein Verwaltungskomitee geschult und für die Ausstattung von Betten, Wiegen oder Medikamenten gesorgt.

Partnerorganisation:
Ya-G-Tu Yam Giribolo Tumo, Bandiagara
Vereinsgründung: 1997
Zweck: Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft, Mikrofinanzen, Familien-, Frauen- und Kinderrechte
Projektlaufzeit: 1.11.2014 bis 30.4.2017
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Postkonto 40-637178-8
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