Qualität und Kontrolle

Die Kontrolle ist ein zyklischer Prozess im Rahmen eines laufenden Projektes. Der Fokus liegt auf partizipativen Prozessabläufen unter Beteiligung aller Interessensgruppen und Akteure. Verantwortlichkeiten sind klar festgelegt. Informationspolitik und Kommunikation werden offen und transparent geführt. Die Zuständigkeiten bezüglich der Kontrolle fallen auf strategischer Ebene der Projektkommission zu, auf operativer Ebene den Projektverantwortlichen.

An der Geschäftsstelle ist ein professionelles Team für die Begleitung der Projekte zuständig, das nach klaren Vorgaben in der Projektumsetzung arbeitet. Die Projektverantwortlichen besuchen ein- bis zweimal jährlich die Projekte und unterstützen die Partner in der Planung.

Darüber hinaus sind sie zuständig für ein ausführliches Monitoring der Projekte: 

  • Überprüfen der wesentlichen Entwicklungen bezüglich der definierten Ziele und Wirkungshypothesen
  • Messung der Fortschritte und Wirkungen des Projektes

Basis der Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen bildet ein Vertrag. Darin sind Termine und Inhalte des Berichtwesens geregelt. Zweimal im Jahr erhalten wir einen Rapport über Projektfortschritte und Finanzen. Dieser wird dahingehend überprüft, ob die Ziele erreicht und die Projektaktivitäten durchgeführt wurden. Abweichungen werden mit den Partnern diskutiert.

Eine Projektphase dauert in der Regel drei Jahre. Am Ende jeder Phase führt eine externe Fachperson eine Evaluation durch. Diese abschliessenden Empfehlungen bilden die Basis für die Weiterentwicklung einer neuen Projektphase.

Im Rahmen der Partnerförderung finden regelmässig Austauschtreffen und Workshops statt. Alle Organisationen werden einmal pro Jahr zu einem Partnertreffen eingeladen. Zudem werden Partnerorganisationen in ihrer institutionellen, administrativen und personellen Entwicklung unterstützt.

In Westafrika und im Westbalkan werden die Projektverantwortlichen durch lokale Koordinatorinnen unterstützt. Diese fördern und begleiten die Partner in ihrer Entwicklung und beraten sie in der Planung, Umsetzung und Evaluation der Aktivitäten. Die Koordinationsstellen sind entscheidend für eine effiziente Vernetzung mit anderen Akteuren in den entsprechenden Regionen. Die Koordinatorin spielt auch in politisch unsicheren Zeiten eine wichtige Rolle als Informationsdrehscheibe für die Projektverantwortlichen in der Schweiz. Zudem kann sie spezifische Abklärungen, beispielsweise bei Naturkatastrophen oder Ernährungskrisen, wahrnehmen und die Projekte adäquat begleiten, wenn aus Sicherheitsgründen Reisen zeitweise erschwert sind.

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