Schule im Kino

Mit der Schulklasse ins Kino

Im Rahmen des Filmfestivals frauenstark! sind einige Vorstellungen ausschliesslich für Schulklassen und Lehrpersonen reserviert. Pro Vorführung können insgesamt bis zu 150 Schülerinnen und Schüler beiwohnen. Die Filmvorführungen sind kostenlos und richten sich an Schulklassen aus Oberstufen (Sek. II), Berufs- und Mittelschulen sowie an Jugendliche aus Jugend- und Migrantenorganisationen.

Das Filmfestival frauenstark! bietet einem jungen Publikum Schulvorstellungen an. Jedes Jahr versuchen wir, einen neuen Aspekt rund um frauenspezifische Themen zu beleuchten. Im Anschluss an die Vorführungen finden Diskussionen mit einer Fachperson aus dem jeweiligen Fokusthema statt. Den Schülerinnen und Schülern wird die Möglichkeit einer vertieften Auseinandersetzung mit den im Film aufgeworfenen Themen  geboten.

Am 1. frauenstark! 2016 führten wir den Film «Sonita» vor, der sich der Thematik der Zwangsheirat annahm. Anschliessend erläuterte eine Vertreterin von zwangsheirat.ch die heutige Situation in unseren Schulen, zumal es Mädchen aus Migrationshintergrund auch heute in der Schweiz betrifft. Am 2. frauenstark! 2017 thematisierten wir mit dem Film «Die göttliche Ordnung» das Frauenstimmrecht und die Geschlechtergerechtigkeit. Am 3. frauenstark! strahlten wir «Goliath» aus, ein Film über ein toxisches Männlichkeitsverständnis bei einem jungen werdenden Vater, und besprachen anschliessend mit Nicolas Zogg von maenner.ch, was «Männlichkeit» bedeutet.

In der Regel finden diese Vorführungen mit anschliessender Diskussion zwischen 9.30 und 12.30 Uhr statt.

Weitere Infos: abaier@iamaneh.ch, Tel. 061 205 60 82

Lehrplanbezüge:

Die Schulvorstellungen bieten Anknüpfungspunkte für die Fachbereiche Geschichte, Deutsch, Ethik, Philosophie, Politik, Sozialkunde, und sind auch geeignet für fächerübergreifenden Unterricht.

Folgende Themen stehen im Vordergrund:

  • Geschlechterrollen, Werte und Einstellungen
  • Identitätsfindung, Fremd- und Selbstbestimmung
  • Geschlechtergerechtigkeit und Frauenrechte
  • Männlichkeitsvorstellungen und Gewalt
Ihre Spende zählt
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